Film: Don't Blink - Robert Frank

„Am besten bekommen die Menschen gar nicht mit, dass man sie im Visier hat“, sagt der renommierte Fotograf Robert Frank, der in seinen frühen Arbeiten den amerikanischen Alltag am Rand der Gesellschaft dokumentierte. Seine berühmten Porträts sind Momentaufnahmen aus dem Leben von Bankern aus London, walisischen Minenarbeitern oder Rockstars wie den Stones. Vor der Filmkamera von Laura Israel, seiner langjährigen Mitarbeiterin, öffnet sich Frank erstmals, blickt selbstbewusst und selbstironisch auf sein Leben und Werk. Man erlebt einen Künstler in Aktion, einen Zeitzeugen, der sich an die Jahre mit Jack Kerouac und Allen Ginsberg erinnert, mit denen er Filme im Tonfall der Beatgeneration realisierte. Robert Frank erweist sich
als Querdenker und Anarchist in allen Lebenslagen. (Berlinale)

Konzert: Farewell Dear Ghost

Angefangen hat alles als Soloprojekt: 2013 nahm der Grazer Sänger Philipp Szalay im Alleingang das Album „We Colour The Night“ auf - und eroberte mit melancholischen Indie-Pop-Melodien und seiner rauchigen Stimme die FM4-Charts. Für die Konzertbühne suchte Szalay dann Unterstützung, aus der Live- Band wurde schließlich ein fixes Quartett. Die letzten Jahre verbrachten die vier Musiker mit Touren durch Europa und China, und bespielten erfolgreich kleine und große Bühnen und renommierte Festivals wie etwa Eurosonic Noorderslag. Nun veröffentlicht die Band ihr erstes gemeinsames Album: Mit „Neon Nature“ zeigen Farewell Dear Ghost ihr weites Spektrum: von verträumten Pop-Nummern mit wohldosiertem Pathos bis zu melancholischen Klängen, von berührenden Songs bis zu tanzbaren Ohrwürmern.

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