Filmvorschläge

Wir stellen für Kindergärten & Schulen ein ausgewähltes Filmprogramm zusammen. Neben unserem aktuellen Programm zeigen wir laufend Filmreihen zu einem breiten Spektrum an Themen. Ergänzend zu allen Filmen können Workshops gebucht werden, die einen kritischen und bewussten Umgang mit dem Medium Film vermitteln und die Begeisterung für filmische Inhalte wecken. Gerne spielen wir für Pädagog/innen auch Filme auf Wunsch. Eine Liste an aktuellen Empfehlungen finden Sie untenstehend bzw. freuen wir uns jederzeit auf ein persönliches Gespräch.
Tipp: Es ist auch möglich Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu buchen.

Filme für Kindergärten und Volksschulen

Janosch - Komm wir finden einen Schatz | empfohlen ab 4 Jahren

>>Regie: Irina Probost >>D 2012, 74 Min.

Tiger und Bär finden in einer alten Kiste eine Schatzkarte und machen sich sofort auf den Weg. Ihnen schließt sich der Hase Jochen Gummibär an, der eigentlich nur Freunde sucht. Aber auch der findige Detektiv Gokatz und der sportliche Hund „Kurt der knurrt“ sind ihnen immer dicht auf den Fersen. Die Protagonisten müssen einsame Nächte am Lagerfeuer in der Wüste überstehen und werden in den gefährlichen Tintensümpfen beinahe von Krokodilen gefressen. Natürlich werden diese spannenden Sequenzen recht kurz gehalten, um die kleinen Kinofreunde nicht zu verstören. Hinzu gesellt sich der typische Janosch-Wortwitz, der auch Erwachsene zum Schmunzeln bringt, klassischer Slapstick, der immer für einen Lacher gut ist und natürlich die Botschaft, dass Freundschaft viel wichtiger ist als jeder Schatz. 

Der kleine Rabe Socke | empfohlen ab 4 Jahren

>>Regie: Ute von Münchow-Pohl, Sandor Jesse >>D 2012, 78 Min. 

Der kleine Rabe Socke ist ein liebenswerter Rabauke, der nur Unsinn im Kopf hat. Als er beim Spielen den Staudamm beschädigt, will er das Unglück schnell und heimlich wieder in Ordnung bringen, bevor er bestraft wird. Der freche kleine Vogel durchlebt dabei eine beispielhafte Wandlung, bei der einfühlsame Werte wie Freundschaft und Solidarität in den Vordergrund gestellt werden. „Gelungene Unterhaltung nach der beliebten Kinderbuchreihe auch für die kleinsten Zuschauer.“(filmstarts.de)

Biene Maja | empfohlen ab 4 Jahren

>>Regie: Seiji Endô, Hiroshi Saitô >>J/ BRD/A 1977, 83 Min.

Die kleine Biene Maja ist neugierig – auf einfach alles, was es in diesem herrlichen unbekannten Land mit der bunten Wiese zu entdecken gibt. Gemeinsam mit ihrem Freund Willi naschen sie Honig von den Blumen des Hummelgenerals und lassen sich in einer Limonadenflasche über den See treiben. Aber zwischen den Blumen und Grashalmen lauern auch manche Gefahren. Nur gut, dass der Grashüpfer Flip immer ein Auge auf die beiden Ausreißer hat. Als sich aber Willi für eine Ameise hält, ist auch Flip ratlos... Die Abenteuer der wohl bekanntesten Biene der Welt und ihrer Freunde in der liebevoll restaurierten Originalversion!

Lotta aus der Krachmacherstraße | empfohlen ab 4 Jahren

>>Regie: Johanna Hald  >>S 1992, 85 Min.

Die Krachmacherstraße mit ihren farbigen Häusern und Vorgärten ist eigentlich ein kleines Paradies. Das Leben könnte so schön sein! Doch nicht, wenn man immer die Jüngste ist. Ständig ist Lotta für irgendetwas zu klein. Zum Beispiel, um mit den älteren Geschwistern Süßigkeiten einkaufen zu gehen. Lotta möchte nicht mehr mit ihrem blöden Dreirad fahren und wünscht sich zum fünften Geburtstag ein richtiges Fahrrad. Doch auch dafür, meinen die Eltern, müsse sie größer sein. So muss Lotta sie eben überzeugen - am besten dadurch, dass sie sich Tante Bergs großes Rad ausleiht und damit die Krachmacherstraße herunter saust.

Findet Dorie | empfohlen ab 6 Jahren

>>Regie: Andrew Stanton >>USA 2016, 97 Min., dt. OF 
>>Tipp: engl. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht

Auch wenn es schon ein paar Jahre zurückliegt: Wer erinnert sich nicht an den kleinen Clownfischbuben Nemo, der von seinem Vater Marlin quer durch den Ozean gesucht wurde! Jetzt ist es die sympathische, etwas verrückte und sehr vergessliche Doktorfisch-Dame Dorie - einstige Zufallsbekanntschaft und Reisebegleitung Marlins - die sich auf die Suche begibt: nämlich auf jene nach ihren Eltern. Kleine Bruchstücke ihrer Vergangenheit kommen Dorie in den Sinn und lassen ihr keine Ruhe. Gemeinsam mit Marlin und Nemo macht sie sich auf eine abenteuerliche Suche, die sie bis ins Meeresbiologische Institut in Kalifornien führt.

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch | empfohlen ab 7 Jahren

>>Regie: Anna van der Heide >>NL 2016, 82 Min.

Franz ist mit Leibe und Seele Lehrer und hat große Freude daran, die Kinder an seiner Schule zu unterrichten. Dementsprechend beliebt ist er bei seinen Schülern, doch keiner von ihnen ahnt, dass auch er ein Geheimnis hat: Er verwandelt sich ab und zu in einen Frosch. Als seine Schüler eines Tages selbst Zeugen einer solchen Verwandlung werden, setzen sie alles daran, das Geheimnis ihres Lieblingslehrers zu bewahren. Spannendes und witziges Kinovergnügen für die ganze Familie.

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt | empfohlen ab 8 Jahren

>>Regie: Wolfgang Groos >>D/B 2016, 105 Min. 

Der 8-jährige Tobbi ist ein genialer Erfinder und Bastler. So macht es ihm (fast) gar nichts aus, dass er in seiner Klasse ein Außenseiter ist. Eines Tages fällt ihm der kleine Roboter Robbi geradewegs vor die Füße. Bruchlandung des Raumschiffes. Tobbi beschließt seinem neuen Freund zu helfen. Gemeinsam bauen sie ein Fliewatüüt, ein erstaunliches Gefährt, das fliegen, schwimmen und fahren kann. Bei ihrer abenteuerlichen Reise Richtung Nordpol, wo Robbis Eltern gestrandet sind, werden sie bald von Sir Joshua und seinen Agenten verfolgt. Denn Robbi besitzt ein wertvolles Elektronikherz, das Joshua für seine finsteren Pläne benötigt…

 

Filme für Mittelschulen und Unterstufen 

Maikäfer, flieg! | empfohlen ab 10 Jahren

>>A 2016, 100 Min., dt. OF

Wien 1945: Die 10jährige Christine weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Wie viele andere wurde auch ihre Familie ausgebombt und kommt nun vollkommen mittellos in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht… Nöstlingers mehrfach ausgezeichneter autobiographischer Jugend-Roman blickt aus der Perspektive eines halbwüchsigen Mädchens auf die Welt der Nachkriegszeit.

Bob, der Streuner | empfohlen ab 12 Jahren

>>Regie: Roger Spottiswoode >>USA 2016, 103 Min
>>Tipp: engl. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich

James schlägt sich als Straßenmusiker durch und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Als er eines Abends einen verletzten Kater vor seiner Tür findet, beschließt er, ihn aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Kater Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, James zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr wie es war. Sie werden unzertrennliche Freunde und James findet Dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben…. „Ungeschönt und traurig, aber doch wunderschön!“ (filmstarts.de)

WEIT. Die Geschichte vom Weg um die Welt  | empfohlen ab 12 Jahren

>>Regie, Drehbuch und Kamera: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser >>D 2017, 125 Min., OF mit dt. UT

„3 Jahre und 110 Tage waren wir auf Weltreise. Wir sind nach ca. 96.707 km wieder zurückgekehrt.“ 2013 packten Gwen und Patrick aus Freiburg ihre Rucksäcke für ein großes Vorhaben: Einfach nach Osten loszumarschieren, um irgendwann im Westen wieder nach Hause zu kommen. Den Globus zu umrunden und dabei stets auf der Erde zu bleiben - ohne Flugzeug, zu Fuß, per Anhalter, Zug oder Schiff. Die Buntheit der Welt und ihrer Menschen zu entdecken, von Heimat zu Heimat weiterzuziehen. Es wurde eine Reise, die das Leben des jungen Paares verändern sollte - auch weil sie als Familie mit Sohn Bruno zurückkehrten. Mehr als 170.000 sahen die Dokumentation dieser ungewöhnlichen Weltreise bereits, die in Zeiten von Globalisierung, Billigflügen und Universum-TV-Filmen wohltuend anachronistisch wirkt.

Ein Sack voll Murmeln | empfohlen ab 12 Jahren

>>Regie: Christian Duguay >>F/CAN/CZ 2017, 110 Min. 
>>Tipp: franz. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich!

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich. Eine gemeinsame Reise wäre aber zu auffällig, deswegen schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Für die beiden Buben beginnt ein gefährliches Abenteuer. Preisgekrönte, berührende Verfilmung des Bestsellers von Joseph Joffo, der seine eigene, unglaubliche Lebensgeschichte erzählt.

The Circle | empfohlen ab 13 Jahren

>>Regie: James Ponsoldt >>USA 2017, 110 Min. 
>>Tipp: engl. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich!

Mae ist überglücklich. Sie hat einen Job in der angesagtesten Firma der Welt ergattert: beim „Circle“, einem Internetkonzern, der alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so das Ziel – wird es keinen Schmutz und auch keine Kriminalität mehr geben. Mae stürzt sich voller Begeisterung
in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und coolen Partys. Doch plötzlich beginnt sie an allem zu zweifeln…

Sieben Minuten nach Mitternacht | empfohlen ab 13 Jahren

>>Regie: J.A. Bayona >>USA/E 2016, 108 Min.

Das Leben des jungen Conor ist alles andere als sorglos: Seine Mutter ist ständig krank und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal um punkt sieben Minuten nach Mitternacht aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit…

 

Filme für Oberstufen

Maikäfer, flieg! | empfohlen ab 10 Jahren

>>A 2016, 100 Min., dt. OF

Wien 1945: Die 10jährige Christine weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Wie viele andere wurde auch ihre Familie ausgebombt und kommt nun vollkommen mittellos in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht… Nöstlingers mehrfach ausgezeichneter autobiographischer Jugend-Roman blickt aus der Perspektive eines halbwüchsigen Mädchens auf die Welt der Nachkriegszeit.

Bob, der Streuner | empfohlen ab 12 Jahren

>>Regie: Roger Spottiswoode >>USA 2016, 103 Min 
>>Tipp: engl. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich

James schlägt sich als Straßenmusiker durch und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Als er eines Abends einen verletzten Kater vor seiner Tür findet, beschließt er, ihn aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Kater Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, James zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr wie es war. Sie werden unzertrennliche Freunde und James findet Dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben…. „Ungeschönt und traurig, aber doch wunderschön!“ (filmstarts.de)

WEIT. Die Geschichte vom Weg um die Welt  | empfohlen ab 12 Jahren

>>Regie, Drehbuch und Kamera: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser >>D 2017, 125 Min., OF mit dt. UT

„3 Jahre und 110 Tage waren wir auf Weltreise. Wir sind nach ca. 96.707 km wieder zurückgekehrt.“ 2013 packten Gwen und Patrick aus Freiburg ihre Rucksäcke für ein großes Vorhaben: Einfach nach Osten loszumarschieren, um irgendwann im Westen wieder nach Hause zu kommen. Den Globus zu umrunden und dabei stets auf der Erde zu bleiben - ohne Flugzeug, zu Fuß, per Anhalter, Zug oder Schiff. Die Buntheit der Welt und ihrer Menschen zu entdecken, von Heimat zu Heimat weiterzuziehen. Es wurde eine Reise, die das Leben des jungen Paares verändern sollte - auch weil sie als Familie mit Sohn Bruno zurückkehrten. Mehr als 170.000 sahen die Dokumentation dieser ungewöhnlichen Weltreise bereits, die in Zeiten von Globalisierung, Billigflügen und Universum-TV-Filmen wohltuend anachronistisch wirkt.

Ein Sack voll Murmeln | empfohlen ab 12 Jahren

>>Regie: Christian Duguay >>F/CAN/CZ 2017, 110 Min.
>>Tipp: franz. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich!

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich. Eine gemeinsame Reise wäre aber zu auffällig, deswegen schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Für die beiden Buben beginnt ein gefährliches Abenteuer. Preisgekrönte, berührende Verfilmung des Bestsellers von Joseph Joffo, der seine eigene, unglaubliche Lebensgeschichte erzählt.

Sieben Minuten nach Mitternacht | empfohlen ab 13 Jahren

>>Regie: J.A. Bayona >>USA/E 2016, 108 Min.

Das Leben des jungen Conor ist alles andere als sorglos: Seine Mutter ist ständig krank und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal um punkt sieben Minuten nach Mitternacht aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit…

The Circle | empfohlen ab 13 Jahren

>>Regie: James Ponsoldt >>USA 2017, 110 Min.
>>Tipp: engl. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich!

Mae ist überglücklich. Sie hat einen Job in der angesagtesten Firma der Welt ergattert: beim „Circle“, einem Internetkonzern, der alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so das Ziel – wird es keinen Schmutz und auch keine Kriminalität mehr geben. Mae stürzt sich voller Begeisterung
in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und coolen Partys. Doch plötzlich beginnt sie an allem zu zweifeln…

Die Göttliche Ordnung | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie und Drehbuch: Petra Volpe >>CH 2017, 96 Min.

Ein Appenzeller Dorf im Jahr 1971. Nora führt, so wie die meisten ihrer Geschlechtsgenossinnen, den Haushalt ihrer Familie. Sie wäscht, putzt und kocht für ihren Ehemann, ihre Söhne und den Schwiegervater. Um sich für einen Bürojob zu bewerben, braucht sie dem Gesetz nach das Einverständnis ihres Mannes. Wie für so vieles. Frauen haben wenig eigene Rechte. Nicht einmal das Wählen ist ihnen in der Schweiz erlaubt. Darüber sollen nun die Eidgenossen (!) abstimmen. Nora beginnt sich für Gleichberechtigung zu engagieren und hat bald andere Dorfbewohnerinnen an ihrer Seite… Petra Volpe erinnert in ihrer unterhaltsamen Emanzipationskomödie daran, dass viele Frauenrechte, die heute so selbstverständlich erscheinen, erst von der Generation unserer Mütter und Großmütter erkämpft werden mussten.

Monsieur Pierre geht online | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie und Drehbuch: Stéphane Robelin >>F/D 2017 101 Min., franz. OF mit dt. UT/DF
>>Tipp: franz. OF mit dt. UT für den Fremdsprachenunterricht möglich!

Der alte Pierre wird zusehends griesgrämiger und lebt nur noch in den Erinnerungen an seine verstorbene Frau. Seine Tochter Sylvie will das so nicht hinnehmen: Der Zugang zu den unendlichen Weiten des Internets soll ihren Vater auf andere Gedanken bringen. Alex, der neue Freund ihrer Tochter, muss ihn mit der Technologie vertraut machen. Pierre ist wenig begeistert, bis er auf ein Datingportal stößt und immer mehr Spaß am anonymen Chat findet. Seine schönen Worte haben es besonders der jungen Flora angetan. Das Date im echten Leben soll Alex übernehmen. Und Flora findet großen Gefallen an ihrem angeblichen Internetflirt. Stéphane Robelin inszeniert eine Verwechslungskomödie vom Feinsten, als Cyrano des digitalen Zeitalters brilliert ein Grandseigneur der französischen Komödie: Pierre Richard.

Die Beste aller Welten | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie: Adrian Goiginger, A 2017, 103 Min. 
>>Tipp: Gespräch mit dem Regisseur auf Anfrage möglich!

Adrian ist glücklich, aufgeweckt, neugierig und ein kleiner Abenteurer. Was der 7-Jährige nicht weiß, seine Mutter ist drogenabhängig. Sie ist zerrissen zwischen die bestmögliche Mutter zu sein und dem Drang nach dem nächsten Schuss. Regisseur Adrian Goiginger erzählt in seinem mehrfach ausgezeichneten Spielfilmdebüt seine Lebensgeschichte. Eine berührende wie schonungslose Hommage an seine Mutter, eine starke Frau, die immer versucht hat, den widrigen Umständen zu trotzen.

Jugend ohne Gott | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie: Alain Gsponer >>D 2017, 114 Min.

In der Gesellschaft der nahen Zukunft ist alles auf Leistung und Effizienz ausgerichtet, menschliche Werte und Konzepte wie Liebe und Moral spielen keine Rolle mehr. In dieser Welt bricht Zach zu einem Hochleistungscamp auf, in dem seine Abschlussklasse für eine renommierte Universität vorbereitet werden soll. Frei nach dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth erzählt Alain Gsponer die Geschichte einer Gruppe von Schülern, die als Hoffnungsträger der Leistungsgesellschaft an ihre Grenzen stoßen.

Die Migrantigen | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie: Arman T. Riahi >>A 2017, 90 Min.

Marko und Benny sind zwei Wiener Vorzeige-Bobos mit Migrationshintergrund. Als die beiden Freunde im migrantisch geprägten Grätzel „Rudolfsgrund“ von einem Fernsehteam interviewt werden, werden sie prompt als Protagonisten für eine neue Dokuserie engagiert – und müssen sich mit wirklichen Integrationsschicksalen auseinandersetzen. Arman T. Riahi (geboren im Iran, aufgewachsen in Wien) inszeniert eine aberwitzige Antiintegrationskomödie mit viel Wiener Schmäh, liebenswerten Figuren und Mut zum politisch Inkorrekten.

 

Der Himmel wird warten | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie: Marie-Castille Mention-Schaar >>F 2016, 90 Min.

Warum habe ich es nicht früher bemerkt? Der Verein CPDSI ist eine Selbsthilfegruppe von Eltern, deren Kinder sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben. Da ist zum Beispiel Silvie, die zu ihrer Tochter Mélanie ein gutes und enges Verhältnis hat. Doch als Mélanie Mehdi im Internet kennenlernt, ist sie immer weniger greifbar für ihre Mutter und verschwindet eines Tages. Silvies Nachforschungen führen nach Syrien. Catherine und Samir erleben mit Sonia Ähnliches: Sie waren eine glückliche Familie – bis die Teenagerin eines Tages wegen eines geplanten Anschlags festgenommen wird. Beide Familien sind bereit, alles zu tun, um ihr Kinder wieder zurückzubekommen. Marie-Castille Mention-Schaar zeichnet mit viel Feingefühl ein Generationenporträt, voller Mut und voller Hoffnung.

Seeing Voices | empfohlen ab 14 Jahren

>>Regie und Drehbuch: Dariusz Kowalski >>A 2016, 90 Min.

Das Publikum applaudiert nach dem Vortrag einer Politikerin. Jugendliche tanzen in der Disco. Ein Geburtstagskind bekommt ein Ständchen gesungen. Soweit nicht ungewöhnlich, wären nicht alle Beteiligten gehörlos! Klatschen, singen, tanzen – auch dafür gibt es eine Übersetzung in die Gebärdensprache. Ayse, Helene und die Mitglieder der Familie Hager sind von Geburt an gehörlos und vermissen weder Musik noch das Zwitschern der Vögel. Ihre Muttersprache ist die Gebärdensprache, die ihnen ermöglicht den schmalen Grat zwischen der hörenden und gehörlosen Welt zu überbrücken. Doch erst in wenigen europäischen Ländern wird sie gleichberechtigt mit andern Sprachen anerkannt. Ich wollte gehörlose Menschen nicht über ihre Andersartigkeit portraitieren, sondern über ihre Kultur. (Dariusz Kowalski)

Siebzehn | empfohlen ab 15 Jahren

>>Regie: Monja Art >>A 2016, 103 Min.

Sie sind siebzehn. Sie leben am Land. Sie überhören den Wecker. Sie machen den Führerschein. Sie treten die Schwester unterm Küchentisch. Sie lernen Französisch. Sie trinken Bier und Pfirsichspritzer. Sie gehen ins UP oder in die Dorfdisco. Sie haben Sex und haben Gefühle. Sie trauen sich was und sie bereuen wenig. „Oida!“, sagt Paula erstmals nach dem Aufstehen. Alles uranstrengend irgendwie: die Schwester, der Vater. Aber Kathrin, ihre dauerquasselnde beste Freundin, hält im Zweifelsfall immer zu ihr. Paula ist die Beste in der Klasse. Und sie liebt Charlotte. Doch die ist wiederum seit einem Jahr mit Michael zusammen…

Wir töten Stella | empfohlen ab 16 Jahren

>>Regie: Julian Pölsler >>Mit: Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emde >>A 2017, 100 Min, dt. OF

Anna und Richard leben ein perfekt eingependeltes bürgerliches Leben, das wenig nach individuellem Glück fragt. Er ist der erfolgreiche Rechtsanwalt, sie sorgt sich um die noble Vorstadtvilla und die Kinder. Als die Familie der Studentin Stella Unterkunft gibt, wird das empfindliche Gleichgewicht gestört. Richard verführt die junge schüchterne Frau, Anna beobachtet die Affäre mit kühlem Blick. Als Stella tot aufgefunden wird, schreibt Anna die Geschichte nieder, die Geschichte einer Mitschuld. Fünf Jahre nach „Die Wand“ verfilmt Julian Pölsler nun eine frühe Novelle von Marlen Haushofer mit Martina Gedeck als einsamer Chronistin des Untergangs. „Es erzählt für mich die Geschichte dieser Frau, bevor sie in den Wald fährt und dann vor dieser undurchdringbaren Wand steht.“ (Julian Pölsler)

Happy End | empfohlen ab 16 Jahren

>>Regie und Drehbuch: Michael Haneke >>F/A/D 2017, 110 Min., franz. OF mit dt. UT/DF

„Rundherum die Welt und wir mittendrin, blind.“ Die Momentaufnahme einer bürgerlichen europäischen Familie. Mit nur zwei Sätzen wird Michael Hanekes jüngster Film im Pressetext beschrieben. Sein kühl distanzierter, präzis analytischer, manchmal auch leicht satirischer Blick trifft eine reiche Bauunternehmerfamilie aus Calais, hinter deren großbürgerlicher Fassade Gefühlskälte, Mordlust, Suizidgedanken und Gewaltfantasien lodern. Schuld gegenüber einzelnen und der Gesellschaft und unsere Unfähigkeit zur Sühne sind Motive, mit denen sich Haneke immer wieder beschäftigt. Blindheit gegenüber von Tragödien, die sich nebenan abspielen – wie die Situation der Flüchtlinge in Calais. Michael Hanekes neues, fünf Jahre nach „Amour“ entstandenes Meisterwerk, wurde in Cannes uraufgeführt.

 

 

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