
Der 60-jährige Gianni, der schon in „Festmahl im August“ ein Lächeln ins Gesicht der Zuschauer zauberte, steht noch immer unter den Fittichen seiner Mutter. Aber das Hauptproblem des Frühpensionisten ist, dass er nichts zu tun hat. Als er von diversen echten und eingebildeten Liebschaften seiner Altersgenossen erfährt, beginnt er ganz vorsichtig bei der jungen
Pflegerin seiner Mutter und bei einer Ex-Freundin nach dem Wesen der Liebe zu suchen. „Das ist sehr witzig erzählt, gerade weil keine aufgesetzten Gags benutzt werden.
Diese Komödie hat einen zutiefst melancholischen Unterton, erzählt im Grunde von Vergeblichkeit auf eine warme, lustige Weise. Italienische Lebensart – sprich: Machismo – wird satirisch beleuchtet, das Alter als Rolle gezeigt, in die man hineinwachsen muss.“(epd film)