
Im Dschungel von Kamerun bereitet der Arzt Ebbo mit seiner Frau und seiner pubertierenden Tochter, die ihm fremd geworden ist, nach langjährigem Aufenthalt seine Rückkehr nach Deutschland vor. Drei Jahre später ist er immer noch dort, mit einer Afrikanerin hat er ein kleines Kind, sein Projekt zur Bekämpfung der Schlafkrankheit war erfolgreich und schafft sich gerade deshalb selbst ab. Ebbo ist ein Entwurzelter, genauso wie der farbige Franzose Alex, der Ebbos Projekt evaluieren soll und sich im Kontinent seiner Vorfahren genau so fremd fühlt wie der Deutsche mittlerweile heimisch. „Ulrich Köhler gelingt mit diesem bei der Berlinale mit dem Regiepreis ausgezeichneten Werk die Quadratur des Kreises: Seine Szenen sind ganz bei sich und weisen gerade deshalb über sich hinaus.“ (Die Zeit)