Digitale Filmrestaurierung

SICHERUNG UND BEWAHRUNG DES FILMISCHEN ERBES

Die Digitale Filmrestaurierung an der Österreichischen Filmgalerie in Kooperation mit den Partnern Österreichisches Filmmuseum und Filmarchiv Austria ist ein nicht nur hierzulande aufsehenerregendes wissenschaftliches Hi-Tech-Projekt zur Sicherung und Bewahrung des filmischen Erbes.

Nach Schätzungen der UNESCO sind weltweit ca. 2.2 Milliarden Meter an nitrat-basiertem Film (Entstehungszeit 1900-1960)  in Filmarchiven gelagert. Diese Filme wurden im Laufe der Zeit durch vielfältige Umstände (chemische Vorgänge, Lagerung, mechanische Einwirkung) massiv mitgenommen, und sind permanent von weiterem Verfall bedroht. So sind 90% der vor 1930 gedrehten Stummfilme schwer, zum Teil unwiederbringlich beschädigt.

Herkömmliche photochemische Verfahren können zwar den weiteren Verfall verhindern, sind aber nicht in der Lage, viele der schon bestehenden Schäden zu beheben.

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Seit Frühjahr 2008 wird auf Initiative der Österreichischen Filmgalerie historisch und/oder künstlerisch wertvolles und besonders gefährdetes Filmmaterial aus den Beständen der beiden Partnerinstitutionen im Zentralarchiv in Laxenburg gescannt und dann in der Österreichischen Filmgalerie in Krems digital restauriert und zur Sicherung auf Filmmaterial rückbelichtet.

Vom 21. bis 23. September 2011 fand in der Filmgalerie Krems das internationale Symposium Digital Film Restauration within Archives statt.

Das Projekt der Digitalen Filmrestaurierung wurde und wird realisiert mit freundlicher Unterstützung von
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Kultur Niederösterreich und ECO Plus/Regionalförderung des Landes Niederösterreich unter Einbeziehung von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EU-Strukturfonds – EFRE).

In enger Zusammenarbeit mit den österreichischen Filmarchiven:
Österreichisches Filmmuseum www.filmmuseum.at
Filmarchiv Austria www.filmarchiv.at