Film: Die Blumen von gestern

Eine romanische Komödie über einen Holocaust-Forscher und seine jüdische Praktikantin – geht das? Ja, es geht: Chris Kraus ist ein meisterlicher Film gelungen, der mit pointierten Dialogen und Figuren voller Tiefe stilsicher zwischen Komik und Tragik balanciert. Mitten in einer massiven Lebenskrise, die durch berufliche Malaisen wie den Umstand, dass seine Kollegen aus einem Auschwitz-Kongress ein werbefinanziertes Medien-Event machen wollen, noch untermauert wird, setzt man dem Historiker und Junior-Professor Totila Blumen (Lars Eidinger) eine französische Praktikantin vor die Nase. Zazie (Adèle Haenel) ist jung und nervig und hasst Deutsche. Während der gemeinsamen Vorbereitung des Kongresses entdecken die beiden, dass sie einander näher stehen, als es ihnen anfänglich lieb war...

Konzert: Grant

Grant, österreichisch für schlechte Laune, wird gerne als allgemeine Gemütsregung den Wienern zugeschrieben. Akzentfrei sind die fünf Anfangzwanziger von Grant sicher nicht unterwegs, musikalisch jedoch weit entfernt von aktuellen Retro-Austropop Erfolgen. Mehr beeinflusst von Rock’n’Roll zeitgenössischer britischer Schule fetzen, grooven und schunkeln Grant durch ihre Songs, die das Thema Adoleszenz in Lyrik packen ohne jemals übers Ziel hinauszuschießen oder peinlich zu werden. Grant, die schon als Vorgruppe von Voodoo Jürgens oder Wanda auf sich aufmerksam machten, haben nun ihr Debüt-Album präsentiert. „Mit ihrem rauen, aber melodischen, intelligenten und zugleich offenen Indie-Rock überzeugen Grant voll – eine weitere Platte aus Österreich, die es zu beachten gilt.“ (Musikexpress)

Details und Tickets

Mein Besuch

0 Einträge Eintrag

Voraussichtliche Besuchszeit

Liste senden