FILM: Cinema Next Special - Elektro! Punk!

„Alles geben“ sei ihr Motto, schreiben Gudrun von Laxenburg auf ihrer Webseite. Auf der Bühne werde ihre Elektromusik zur Punk-Show. Passend dazu zeigen wir im Cinema Next Special „Elektro! Punk!“ vier Kurzfilme von jungen Filmtalenten und mit Hauptfiguren, die alles geben und den Regeln trotzen. In „Unmensch“ von Jasmin Baumgartner wollen zwei Schauspieler mal „auf echt“ machen und bringen dabei nicht nur sich selber in Gefahr. Wirklich echt, und auch in ständiger Gefahr, ist Murl, dem Felix Huber und Manuel Knoflach ein Portrait widmen: trinken bis zum Speiben, skaten bis die Knochen brechen. Bloß kein normales Leben führen! An die Grenzen gehen auch die Bandmitglieder in „Wattmarck“ von Lorenz Tröbinger: Die Elektromusiker wollen „einen letzten Ton“ generieren. „We become the sound we experience“, verspricht Bandchefin Steckheim. Ein letztes rebellisches Aufbegehren auch im Musikvideo „Moving Water“ von Sebastian Mayr: Zu den treibenden Elektrobeats von Gudrun von Laxenburg blicken wir in eine dystopische Zukunft. Im Polizeistaat wird Punk-sein nicht einfacher.

Unmensch, von Jasmin Baumgartner, 2016, 26 min

Murl, von Felix Huber & Manuel Knoflach, 2015, 15 min

Wattmarck, von Lorenz Tröbinger, 2016, 20 min

Gudrun von Laxenburg: Moving Water, von Sebastian Mayr, 2017, 6 min

 

KONZERT: Gudrun von Laxenburg

Nach sieben Jahren veröffentlicht das Elektropunk-Live-Trio mit „Panic!“ endlich sein langerwartetes Debüt-Album. July Skone, Daniel Helmer und Christoph Mateka, die als Hardrock-Gitarrist, Jazzdrummer und klassischer Violinist ihre Musiklaufbahn starteten, lernten sich einst bei den Aufnahmen für den Techno-Track eines Filmprojekts von Freunden kennen. Das war die Geburtsstunde von Gudrun von Laxenburg, dem „Techno-Punk-Wahnsinn“ aus Wien. Dass sie Science Fiction-Fans sind, spiegeln nicht nur ihre leuchtenden Space-Anzüge auf der Bühne wieder.
„Panic! ist ein ungemein gewitztes, sehr abwechslungsreiches und unglaublich energiegeladenes Werk geworden, das man sich immer wieder anhören kann, um neue Details zu entdecken und sich noch einmal die Füße wund zu tanzen.“ (FM4)

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