Europa zur Zeit des Rokoko. Der Wiener Hof ist um eine exotische Attraktion reicher. Ein junger Afrikaner, als kleines Kind aus seiner Heimat nach Österreich verschleppt, wird auf den Namen Angelo Soliman christlich getauft und zu adeligen Manieren erzogen. Jahre später lassen den scheinbar Integrierten seine heimliche Eheschließung und ihre Folgen an die Grenzen seiner Sehnsüchte stoßen. Markus Schleinzer erzählt anhand der historischen und bis heute legendenumwobenen Figur des Angelo Solimans, der „als hochfürstlicher Mohr“ am Hof Karriere machte und doch stets mit seinem Anders-Sein konfrontiert war, eine Geschichte über Identität und Selbstfindung, über Selbstinszenierung und Projektion.

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