Igor ist der Meinung, dass man mit Geld alles kaufen kann. Und an dem fehlt es dem russischen Oligarchen jedenfalls nicht. Der Russe hat sich in ein aberwitziges Projekt verliebt. Er will ein Haus auf die Wiener Schwedenbrücke am Donaukanal bauen. Vorher müssen nur ein paar Stadträte bestochen und die Donaukanalsanierung vorangetrieben werden. Auch andere wie Klaus wollen von Igors Millionen profitieren. Gemeinsam mit seinem durchtriebenen Anwalt bietet er Igor seine Dienste an. Und auch Nadja, Igors Dolmetscherin und rechte Hand, wittert ihre Chance auf ein sorgenfreies Leben. Als sie Verstärkung von ihrer besten Freundin Vera und Teresa, der Nachhilfelehrerin ihrer Kinder, bekommt, nimmt die turbulente Komödie ihren Lauf und entpuppt sich als äußerst amüsante Jagd nach dem vermeintlichen Glück. Eine exzellent besetzte spritzige Culture-Clash-Gangsterkomödie, bei der die austrorussische Regisseurin Elena Tikhonova ihren Insiderblick auf die russische Schickeria in Wien nutzt und männlichem Größenwahn eine gehörige Lektion erteilt. (Diagonale)

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