The Dreams of an Architectivist
Originaltitel: The Dreams of an Architectivist, DE/AT, 2026Ein Tag für Adolf Krischanitz zum 80. Geburtstag
>>Regie: Miljana Nikovic >>Anschließendes Podiumsgespräch zum Film und zum Architekten
Beschreibung
Was bleibt ist Raum: Am 26. Mai 2026 wird Adolf Krischanitz 80 Jahre alt. Anlass genug, innezuhalten – nicht mit musealem Pathos, sondern mit Aufmerksamkeit für ein Werk, das sich nie bloß als Baukunst verstand, sondern als geistige Praxis. Die Kooperationsveranstaltung von ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich mit dem Archiv der Zeitgenossen, der Kunsthalle Krems und dem Kino im Kesselhaus widmet dem Architekten, Denker und Gestalter eine Veranstaltung, die den Blick auf sein Schaffen in Niederösterreich richtet – auf jene Bauten, die sich tief ins kulturelle Gedächtnis des Landes eingeschrieben haben. Denn Krischanitz hat hier nicht einfach gebaut. Er hat Räume des Denkens, des Zeigens, des öffentlichen Lebens geschaffen.
In unserem Kino im Kesselhaus findet die Premiere des Films „The Dreams of an Architectivist“ von Miljana Niković statt. Begrüßung durch Eva Maria Stöckler, Dekanin der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Universität für Weiterbildung Krems, im Anschluss an den Film Podiumsgespräch
Im Gespräch mit Miljana Niković, Architekt:in Anna Wickenhauser und Ulrich Huhs – ehemalige Mitarbeiter:innen von Adolf Krischanitz, reflektiert Architekt Franz Denk den Film und darüber, wie sich seine Architektur aus heutiger Sicht neu betrachten lässt.
Der Film „The Dreams of an Architectivist“ erzählt von einer Archivarin, die nach der Entdeckung eines rätselhaften Objekts im Archiv von wiederkehrenden Träumen über weitere verborgene Gegenstände der Sammlung heimgesucht wird. Diese Träume führen sie durch verschiedene Räume des Archivs und schließlich in die Kunsthalle Krems, wobei sich die Grenzen zwischen Erinnerung, Realität und Vorstellung zunehmend auflösen. Zugleich stellt der Film einen Bezug zum österreichischen architektonischen Erbe her, indem er die Arbeiten des Architekten Adolf Krischanitz sowie die Räume des Archivs der Zeitgenossen und der Kunsthalle Krems miteinander verbindet und reflektiert, wie Architektur durch Archive, Bilder und räumliche Erfahrung bewahrt, erinnert und immer wieder neu aktiviert werden kann. Die Regisseurin Miljana Niković, in Belgrad geboren und in Berlin lebend, ist Architektin, Künstlerin und Forscherin. Ihr Schwerpunkt liegt auf räumlichen, audiovisuellen und sprachlichen Wiederaneignungen. Viele ihrer experimentellen Arbeiten wurden weltweit auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet.
Anmeldung für das gesamte Programm: https://rebrand.ly/rn4phf0
Weitere Informationen: Was bleibt, ist Raum - ORTE Architekturnetzwerk NÖ